Gesundheit : "Wissenschaft weltoffen": Chinesen und Europäer vorn

Die Ingenieurwissenschaften locken die meisten ausländischen Studenten nach Deutschland. Bei den Promotionen sind es die Naturwissenschaften. Dies sind Ergebnisse der neuen Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) "Wissenschaft weltoffen" über die Attraktivität Deutschlands für ausländische Studenten und Wissenschaftler.

Danach steht Deutschland inzwischen im internationalen Vergleich der Gastländer an dritter Stelle. Mehr ausländische Studenten nehmen nur noch die USA und Großbritannien auf, allerdings mit großem Abstand. Seit 1995 haben die deutschen Hochschulen dabei bereits Frankreich überrundet. Vor zwei Jahren wurden in Deutschland gut 100 000 "echte" Bildungsausländer gezählt. Die Hälfte von ihnen kam aus europäischen Staaten. Bevorzugte Fächer sind die Wirtschaftswissenschaften, Germanistik und Maschinenbau.

Immer mehr Ausländer erwerben hierzulande auch einen Studienabschluss. Im Jahr 1998 waren es 11 000 Studenten. Die meisten von ihnen aus Frankreich. Bei den Promotionen stellen inzwischen die Chinesen die stärkste Gruppe.

Von den deutschen Studenten entscheidet sich gut jeder Zehnte für einen Studienaufenthalt im Ausland. Bevorzugte Länder sind die USA und Großbritannien. Dabeisind die Kultur- und Sprachwissenschaftler weit mutiger als ihre Kommilitonen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.

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