Gesundheit : Wissenschaftszentrum Berlin: Das WZB in Zahlen

D. N.

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ist das größte sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut in Europa. Unter dem Leitthema "Entwicklungstendenzen, Anpassungsprobleme und Innovationschancen moderner demokratischer Gesellschaften" forschen Wissenschaftler zu den vier Schwerpunkten: "Arbeitsmarkt und Beschäftigung", "Technik - Arbeit - Umwelt", "Sozialer Wandel, Institutionen und Vermittlungsprozesse" sowie "Marktprozess und Unternehmensentwicklung".

Der Arbeitsansatz ist multidisziplinär, international vergleichend, die Forschungsarbeiten sind überwiegend empirisch. Seit 1988 residiert das 1969 gegründete WZB am Reichpietschufer, im wilhelminischen Bau des ehemaligen Reichsversicherungsamts mit einem postmodernen Anbau des britischen Architekten Sir James Stirling. Das WZB hat 144 Planstellen, hinzu kommen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Drittmittelvorhaben, Gastwissenschaftler, Doktoranden und Aushilfskräfte. Der Jahresetat, der zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent vom Land Berlin bestritten wird,liegt bei rund 24 Millionen Mark jährlich. Dazu kommen eingeworbene Forschungsmittel, sogenannte Drittmittel. Der scheidende Präsident, der Soziologe Friedhelm Neidhardt, hatte das Zentrum seit 1994 geleitet.

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