Gesundheit : Zuckerkrankheit: Hoffnung für Diabetiker

Kanadische Wissenschaftler möchten mit Hilfe der Gentherapie die Insulinspritze für Zuckerkranke ersetzen. Wie das Fachjournal "Science" (Band 290, Seite 1959) berichtet, ist es ihnen bei Mäusen bereits gelungen, bestimmte Darmzellen gentechnisch so zu verändern, dass sie die Aufgabe von zerstörten, Insulin produzierenden Zellen übernahmen. Ähnliche Darmzellen, genannt K-Zellen, gibt es auch beim Menschen. Die Forscher wollen sie nun derart gentechnisch verändern, dass sie jeweils genau die Menge Insulin abgeben, die der Körper braucht, um sich den Blutzuckerschwankungen des Tages anzupassen. Die K-Zellen messen auch im gesunden Körper ohnehin schon den Blutzuckerspiegel. Sie produzieren normalerweise ein Hormon (GIP), dass die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse anregt, wenn der Blutzuckerspiegel steigt.

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