Gesundheit : Zum Jahresende 1998 wurden in Berlin 865 Apotheken gezählt, doch die Zahl der Beschäftigten nimmt ab

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Das sind 14 mehr als im Jahr zuvor. Für jeweils 100 000 Einwohner standen damit 25 Apotheken zur Verfügung (Bundesdurchschnitt 27). Diese Zahlen teilte jetzt das Statistische Landesamt mit. Der Versorgungsgrad war in den westlichen Bezirken der Stadt mit 3721 Einwohnern je Apotheke zwar immer noch besser als in den östlichen (4333 Einwohner pro Apotheke), gravierende Unterschiede im Versorgungsgrad zwischen den östlichen und den westlichen Berliner Bezirken seien aber nicht mehr gegeben.

Der Arbeitsmarkt im Bereich Apotheke ist insgesamt leicht rückläufig. Arbeiteten 1997 immerhin 6498 Menschen in den diversen Berufsgruppen, waren hier 1998 noch 6289 Personen tätig (minus 209). Die Zahl der Apotheker / innen beispielsweise verringerte sich um 157 (minus 5 Prozent) auf 2857 Personen. 78 Prozent von ihnen waren in öffentlichen Apotheken tätig. Beim sonstigen Apothekenpersonal wurden 52 Personen weniger registriert. In diesen Berufsgruppen waren im vergangenen Jahr insgesamt 3432 Menschen tätig.

Der Apothekerberuf wurde 1998 zu gut zwei Dritteln von Frauen ausgeübt. In den sonstigen pharmazeutischen Berufsgruppen belief sich der Männeranteil auf lediglich vier Prozent.

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