Gesundheit : Zusammenarbeit der Länder bei Forschung und Lehre soll "neuen Elan" erhalten

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Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) und ihr französischer Kollege Jack Lang haben am Freitag in Saarbrücken offiziell die Deutsch-französische Hochschule (DFH) eröffnet. Die Universität wurde von Bulmahn als "neue Initiative beider Länder für das Zusammenwachsen Europas" bezeichnet. Lang betonte auf dem Festakt, mit der Einrichtung werde die Zusammenarbeit bei Forschung und Lehre "neuen Elan" erhalten. Die beiden Minister riefen Studierende, aber auch Lehrende in Deutschland und Frankreich auf, sich mehr als bisher für Austauschprogramme mit dem Nachbarland zu interessieren.

Wie berichtet, soll die DFH die Hochschulen Deutschlands und Frankreichs vernetzen und bilaterale Studiengänge fördern. Dabei sollen Studenten erstmals auch Doppeldiplome erwerben können, die in beiden Ländern anerkannt werden. Die Gründung der DFH war im September 1997 beim deutsch-französischen Gipfeltreffen in Weimar beschlossen worden. Bislang haben sich 80 Unis dem Netzwerk angeschlossen.

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