Gesundheit : Zweiter Bauabschnitt beginnt im Herbst

Der Biomedizinische Forschungscampus Berlin-Buch kann ausgebaut werden. Im nächsten Jahren wird das Innovations- und Gründerzentrum ein weiteres Laborgebäude sowie einen biotechnologisches Produktionsgebäude erhalten. Dafür sind Gesamtinvestitionen von 24 Millionen Mark vorgesehen. Das Baufeld ist bereits frei und mit dem Rohbau kann nach Mitteilung von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Peter Strieder im Herbst begonnen werden.

Die Voraussetzungen für die Erweiterung des Forschungscampus um das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin sind durch das Abgeordnetenhaus geschaffen worden. Dem Biomedizinischen Forschungscampus wurden 3,3 Hektar Fläche durch das Land Berlin treuhänderisch übereignet. Der erste Bauabschnitt des Innovations- und Gründerzentrums wurde mit 52 Millionen DM aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur errichtet. Die 6500 Quadratmeter Nutzfläche ist mit 32 Firmen, darunter zwei amerikanischen Neugründungen in Deutschland, komplett ausgebucht. Daher ist jetzt der zweite Bauabschnitt nötig geworden.

Senator Peter Strieder erklärte hierzu: "Wir werden dafür Sorge tragen, dass der Forschungscampus zu einem der wichtigsten Orte für Molekularmedizin und Biotechnologie in Deutschland wird. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Technologie- und Gründerzentrum und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung." In Berlin sei die Gründung von Biotechnologie-Unternehmen durch die rasche Umsetzung von Forschungsergebnissen zügig in Gang gekommen, betonte Strieder. Von den 90 Berliner und Brandenburger Unternehmen im Bereich der Biotechnologie seien 37 zwischen 1996 und 1998 gegründet worden.

0 Kommentare

Neuester Kommentar