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Gewalt gegen Frauen : Inderin ringt nach Vergewaltigung mit dem Tod

28.12.2012 10:24 Uhr
Die Vergewaltigung einer jungen Frau hat in Indien zu massiven Protesten geführt. Das Opfer ist schwerer verletzt als bisher bekannt.Bild vergrößern
Die Vergewaltigung einer jungen Frau hat in Indien zu massiven Protesten geführt. Das Opfer ist schwerer verletzt als bisher bekannt. - Foto: AFP

Die Verletzungen, die eine Inderin bei einer Massenvergewaltigung vor anderthalb Wochen erlitten hat, sind schwerer als bisher bekannt: Die junge Frau schwebt in Lebensgefahr. Spezialisten behandeln sie in Singapur

Die von mehreren Männern brutal vergewaltigte Inderin ringt mit dem Tod. Die Frau schwebt nach Angaben der Ärzte vom Freitag weiter in Lebensgefahr. Ihr Zustand sei „extrem kritisch“, erklärte der Chef des Mount Elisabeth Krankenhauses, Kelvin Loh, in Singapur. Die 23-Jährige war in der Nacht zum Donnerstag aus der indischen Hauptstadt Neu Delhi in die Spezialklinik für Organtransplantationen geflogen worden.
Die junge Frau war vor anderthalb Wochen von einer Gruppe Männer in einem Bus vergewaltigt und mit einer Eisenstange geschlagen worden. Sie liegt seit ihrer Ankunft in Singapur auf der Intensivstation.

Ein Ärzteteam habe eine schwere Hirnverletzung sowie Infektionen ihrer Lungen und innerer Organe festgestellt, teilte Loh mit. Außerdem habe sie einen Herzstillstand gehabt. „Die Patientin kämpft derzeit gegen alle Widrigkeiten an, sie kämpft um ihr Überleben“, hieß es in dem Statement.

Nach der Vergewaltigung in Neu Delhi waren sechs Männer als mutmaßliche Täter festgenommen worden. In der indischen Hauptstadt gab es nach Bekanntwerden des Vorfalls immer wieder Proteste für mehr Sicherheit. Ein Polizist kam ums Leben. Sollte sich der Zustand der jungen Frau weiter verschlechtern, wird befürchtet, dass es zu weiteren Demonstrationen kommen könnte. (dpa)

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