Welt : Glimpfliches Ende

Mit Eisberg kollidiertes Schiff setzte Reise fort

Narvik - Bei der Kollision eines norwegisches Kreuzfahrtschiffs mit einem Eisberg in der Antarktis sind die mehr als 300 Menschen an Bord mit dem Schrecken davongekommen. Wie der Kapitän bestätigte, konnten die 247 Reisenden die Fahrt auf dem nur wenig beschädigten Schiff fortsetzen. Die erst vor einem halben Jahr in Dienst gestellte „Fram“ hatte in der Nacht zum Samstag zunächst einen Motorstopp, daraufhin war sie gegen einen Eisberg vor Browns Bluff getrieben. Nach einer halben Stunde konnte die Besatzung die Maschinen wieder in Gang bringen. Das Schiff sei „nicht besonders hart“ gegen den Eisberg getrieben und habe die Fahrt wegen nur geringer Schäden an der Außenwand fortsetzen können, teilte die Reederei Hurtigruten mit. Der Kapitän ließ die Reisenden sowie einen Teil der 71 Besatzungsmitglieder nach dem Ausfall der Maschinen auf dem Oberdeck zusammenrufen. Die Passagiere seien „ruhig und gefasst geblieben“, hieß es aus der Reederei. Augenzeugen berichteten dagegen in Medien von „einiger Nervosität“ an Bord. Der Passagier Erling Hene sagte der Osloer Zeitung „VG“: „Unser Eindruck war nicht, dass die Besatzung das unter Kontrolle hatte.“ dpa

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