"Goldene Himbeere" : Die Schlechtesten waren die Ersten

Preisregen in Hollywood: Traditionell am Vorabend der Oscar-Verleihung in Los Angeles wurden am Samstagabend die schlechtesten Leistungen im Filmgeschäft mit dem Spottpreis "Goldene Himbeere" ausgezeichnet. "Gewinnerin" des Abends: Paris Hilton.

Los Angeles - US-Starlet Paris Hilton wurde drei Mal für ihre schauspielerischen Experimente abgestraft: Die Hotelerbin „siegte“ für ihre Rolle in dem Film „The Hottie and the Nottie“ (dem der „Daily Mirror“ „monumentale Scheußlichkeit“ bescheinigte) als „schlechteste Schauspielerin“ und wurde zudem in der Kategorie „schlechtestes Leinwandpaar“ und als „schlechteste weibliche Nebenrolle“ in dem Film „Repo: The Genetic Opera“ ausgezeichnet. Der kanadische Schauspieler Mike Myers wurde für seinen Film „The Love Guru“ mit drei „Goldenen Himbeeren“ als „schlechtester Schauspieler“ im „schlechtesten Film“ mit dem „schlechtesten Drehbuch“ disqualifiziert, den die „New York Times“ als „geradezu antilustig“ verriss.

Auch ein Deutscher war ganz hinten dabei: Der als „teutonischer Eumel des Weltkinos“ verhöhnte Regisseur Uwe Boll wurde für seine drei Filme von 2008 als schlechtester Regisseur bestraft und musste zugleich die zweifelhafte Ehrung für sein Lebenswerk einstecken.

Gebrandmarkt wurden auch Ex-James- Bond Pierce Brosnan für „Mamma Mia“ und Steven Spielberg für „Indiana Jones“ als „schlechtestes Remake“. AFP/Tsp

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