Google Street View : So funktioniert der Widerspruch

Wer nicht will, dass sein Haus oder seine Wohnung im Internet zu sehen ist, kann beim Konzern Google Widerspruch einlegen. Und so funktioniert es:

Drei verschiedene Wege gibt es, um das eigene Haus oder die Wohnung aus Google Street View fernzuhalten. Der Internet-Konzern präzisierte jetzt seine Angaben zum Widerspruchsverfahren. Für den Einspruch vor der im November geplanten Einführung des Dienstes gibt es zwei Optionen - per Brief oder E-Mail sowie mit einem ab nächster Woche verfügbaren Online-Formular. Nach Einführung des Dienstes kann man sich ebenfalls noch gegen die Veröffentlichung wenden.

Möglichkeit 1:

Die erste Möglichkeit ist ein Widerspruch mit einem formlosen Brief an diese Adresse: „Google Germany GmbH, betr.: Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg“. In dem Schreiben sollte man genaue Angaben machen, inwieweit man als Mieter oder Eigentümer von der Darstellung eines bestimmten Gebäudes in Google Street View betroffen ist. Briefe müssen laut Google bis zum 21. September abgeschickt werden, damit der Widerspruch vor Einführung des Dienstes berücksichtigt werden kann. Das Ministerium für Verbraucherschutz und der Deutsche Mieterbund haben Musterbriefe für den Widerspruch bereitgestellt.

Möglichkeit 2:

Man kann auch eine E-Mail an streetview-deutschland@google.com schicken. Der Absender wird dann allerdings auf das Online-Formular verwiesen. Diesen zweiten Weg eines „Online-Tools“ stellt Google in der nächsten Woche bereit. Es wird für die 20 Städte, in denen Street View gestartet wird, bis zum 14. September verfügbar sein. Für weitere Städte und Gemeinden, die künftig hinzukommen sollen, steht das Formular bis ins nächste Jahr zur Verfügung.

Möglichkeit 3:

Der dritte Weg kann auch nach Einführung des Dienstes noch beschritten werden. Hier ruft man in Google Street View - zu erreichen über maps.google.de - das Bild mit dem eigenen Haus oder der Wohnung auf und klickt dort auf den Link „Ein Problem melden“. dpa

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