Welt : „Gott des Windes“

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tragen je nach Region unterschiedliche Namen. Im asiatischen Raum wird ein solcher Sturm Taifun genannt, an den Küsten Mexikos und Amerikas Hurrikan – nach dem indianischen Wort „huracan“ (Gott des Windes). Hurrikans entstehen über dem Meer, wenn das Oberflächenwasser mindestens 26 Grad warm ist und stark verdunstet. Sie werden je nach Stärke der sich um das Hurrikan„Auge“ drehenden Winde auf einer Skala zwischen 1 (119 bis 153 Stundenkilometer) und 5 (schneller als 249 Stundenkilometer) eingereiht. Bei Stärke 1 wird kaum von Schäden ausgegangen, dagegen können bei Stärke 2 schon Dachziegel, Türen und Fenster beschädigt werden. Über Land verliert ein Wirbelsturm schnell an Kraft, da der Nachschub feuchtwarmer Luftmassen fehlt. Die Hurrikan-Saison dauert im amerikanischen Pazifik von Mai bis November, im Atlantik von Juni bis November. Die Karibik wird pro Jahr von zehn bis 20 Tropenstürmen oder Hurrikans heimgesucht. Die Wirbelstürme eines Jahres werden mit englischen Vornamen in alphabetischer Reihenfolge benannt. Ein Hurrikan kann einen Durchmesser von einigen Hundert Kilometern haben. Das Auge im Zentrum ist eine windstille und wolkenarme Zone. Experten haben früher ohne großen Erfolg versucht, Wirbelstürme durch Trockeneis zu schwächen. Der Weg eines Hurrikans kann relativ gut vorausberechnet werden. dpa

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