Griechenland : Mann köpft Ehefrau - "Wildwestszenen" auf Santorin

In rasender Eifersucht hat ein 40-jähriger Grieche auf der Ferieninsel Santorin seine Ehefrau enthauptet. Anschließend stahl er einen Streifenwagen, raste durch die engen Gassen der Insel und verletzte dabei fünf Menschen.

Athen Auf der griechischen Ferieninsel Santorin hat sich ein grausiges Verbrechen ereignet. Wie die Polizei mitteilte, nahm sie am Sonntag einen Mann fest, der seine Ehefrau enthauptet hatte und den abgetrennten Kopf in den Händen hielt. Vier Polizisten stellten den 40-Jährigen im Dorf Vourvoulos. Dort hatte er die Tat begangen und war anschließend mit dem bluttriefenden Haupt herumspaziert. Er bedrohte die Polizeibeamten mit dem Tatmesser und verletzte damit einen von ihnen.

Die drei anderen Polizisten gaben Schüsse auf den Mann ab, doch dem 40-Jährigen gelang die Flucht mit einem Polizeifahrzeug. Auf der Flucht mit dem Streifenwagen durch die engen Gassen der Insel verletzte er fünf Menschen. Zwei von ihnen schweben in Lebensgefahr. Schließlich konnten Polizeibeamten den Mann mit Schüssen außer Gefecht setzen und überrumpeln. Dabei sei noch eine Passantin durch einen Querschläger leicht verletzt worden. Die "Wildwestszenen" lösten laut Medienberichten Panik unter tausenden Urlaubern auf Santorin ausgelöst. Unter den Verletzten seien keine Ausländer, hieß es weiter. (küs/AFP)

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