Hamburg : Treffen der Traumschiffe

Fünf Tage, sieben Luxusliner, ein Hafen - bei den ersten Hamburg Cruise Days kommen Schiffsliebhaber voll auf ihre Kosten. Die nächtliche Ankunft der Queen Mary 2 war der spektakuläre Auftakt zum Kreuzfahrtfestival.

Queen Mary 2
Königlicher Auftritt. Die Queen Mary 2 läuft in Hamburg ein. -Foto: dpa

HamburgSie wurde umjubelt wie eine Königin als sie in der Nacht zum Mittwoch in Hamburg einlief und den Auftakt zum Treffen der "Traumschiffe" gab: die Queen Mary 2. Nachtschwärmer und Frühaufsteher hatten dem 345 Meter langen Kreuzfahrtschiff bei seinem Eintreffen kurz nach ein Uhr einen herzlichen Empfang bereitet. Noch bevor am Mittwochabend Prominente wie Ex-Tennis-Profi Boris Becker und Schauspieler Til Schweiger zum offiziellen Startschuss für das Treffen der Traumschiffe kommen sollten, strömten zahlreiche Hamburger und Touristen zur Queen Mary 2.

Bei den ersten Hamburg Cruise Days wollen sich fünf Tage lang insgesamt sieben schwimmende Schönheiten ein Stelldichein geben. Allerdings liegen nicht alle Schiffe zur gleichen Zeit im Hafen der Hansestadt: Bereits wenige Stunden nach der für Mittwochabend geplanten Eröffnung soll die Queen Mary 2 wieder auslaufen.

Schiffsparade, Feuerwerke und Lichtshows

Bis zum Sonntag werden die Kreuzfahrtschiffe Deutschland, Columbus, Aida-aura und die Astor ebenso zu sehen sein wie der Windjammer Sedov. Auch das Museumsschiff Cap San Diego fährt über die Elbe. Zu den Höhepunkten der Hamburg Cruise Days gehören zwei Schiffsparaden, Feuerwerke sowie Shows an Land und auf dem Wasser. Der Hafen wird allabendlich in den Blue Port verwandelt - ein Projekt von Lichtkünstler Michael Batz.

Die Kreuzfahrtschiffe selbst sind nach Angaben der Veranstalter aus Sicherheitsgründen für Schaulustige nicht geöffnet. Auf der Sedov und der Cap San Diego dagegen können Besuche und Fahrten gebucht werden. Das Kreuzfahrtfestival endet am Sonntag um 22:30 Uhr. Die Cruise Days sollen künftig alle zwei Jahre Hamburg als attraktiven Ort für Kreuzfahrtschiffe und ihre Reedereien präsentieren. (lwi/dpa)

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