Hameln : Zwangsräumung war Motiv für Mord an Landrat

Dem Rentner, der am Freitag den Hamelner Landrat Rüdiger Butte erschoss, drohte eine Zwangsräumung. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte darin das Motiv für die Tat liegen.

Vor dem Hamelner Kreishaus haben Bürger Blumen und Kerzen für den erschossenen Landrat abgelegt.
Vor dem Hamelner Kreishaus haben Bürger Blumen und Kerzen für den erschossenen Landrat abgelegt.Foto: dpa

Nach Erkenntnissen der Polizei erschoss der Rentner den Landrat, weil ihm die Zwangsräumung seines Hauses drohte. Neben dem Verlust des Hauses hätten dem 74-Jährigen weitere Zwangsvollstreckungen sowie der Entzug des Führerscheins gedroht, teilte die Polizei am Montag mit.

Der Rentner hatte Landrat Rüdiger Butte (SPD) am Freitag in dessen Büro erschossen und sich anschließend selber getötet. Hameln stehe weiter unter Schock, sagte ein Stadtsprecher. Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung kehrten nach einer Ansprache des Ersten Kreisrats Carsten Vetter von Montagmorgen an ihre Arbeitsplätze zurück. (dpa)

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