Welt : Handy mit Herz

Wissenschaftler: Mobiltelefone können den Traumpartner orten

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London (dpa). Singles können sich künftig bei der Partnersuche auf ihr Handy verlassen: Wenn der Richtige vorbeiläuft, meldet es sich mit Foto und wichtigen Details über den Auserwählten. Das Medienlabor des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston hat die Software „Serendipity“ (deutsch: glücklicher Zufall) entwickelt, mit der Partnervermittlung künftig auch kabellos möglich ist. Das Prinzip ist einfach: Ein Anbieter speichert persönliches Profil und Informationen über die Interessenten. Legen die Daten zweier registrierter Mitglieder nahe, dass beide gut zueinender passen, und sind beide zufällig am selben Ort, wird den Handys signalisiert, sich miteinander in Verbindung zu setzen. Ziel der mobilen Kontaktbörse ist es, die technisch gestützte Kontaktsuche spontaner zu machen. Dabei macht sich „Serendipity“ die drahtlose Datenkommunikationstechnik „Bluetooth“ zu Nutze, bei der in einem Radius von etwa zehn Metern um einen Nutzer eine Funkverbindung zu ähnlichen Geräten aufgenommen werden kann. Zweimal pro Minute sucht „Serendipity“ nach anderen „Bluetooth“Signalen. Hat es welche gefunden, werden die Daten der Besitzer per Netz übermittelt. Bei einer Übereinstimmung bekommen beide ein Signal und können direkt Kontakt aufnehmen.

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