Hannover : Vier Bomben entschärft

18.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, ehe vier Bomben entschärft werden konnten. Es handelte sich um Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg.

Eine der größten Bombenentschärfungen der Nachkriegszeit in Hannover hat die Polizei erfolgreich abgeschlossen. Nach stundenlangen Vorbereitungen der 600 Einsatzkräfte konnten die Spezialisten am späten Nachmittag Entwarnung geben: Alle vier Blindgänger waren unschädlich gemacht. 

Eine der Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg konnte nicht am Ort entschärft werden. Die Männer des Kampfmittelräumdienstes sprengten diesen Blindgänger auf einem Truppenübungsplatz in Langenhagen bei Hannover. Deshalb mussten zusätzlich 700 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

Während der Sprengung blieben der Flughafen Langenhagen sowie der Luftraum über Hannover gesperrt. Aus Sicherheitsgründen war auch die A 2 zwischen Bothfeld und Langenhagen-Nord komplett gesperrt, bis das Sprengkommando seine Arbeit beendet hatte.

Drei weitere Bomben hatte der Sprengmeister am Nachmittag erfolgreich entschärft. Zunächst waren die Spezialisten von insgesamt fünf Blindgängern ausgegangen. Eine der vermeintlichen Bomben entpuppte sich aber als Eisenrohr.

ZEIT ONLINE, dpa, mm

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