Hausrecht im Weißen Haus : Barack Obama wirft Transgender-Aktivistin raus

"Das ist mein Haus!" Barack Obama war schon recht genervt von den Zwischenrufen einer Transgender-Aktivistin während seiner Rede im Weißen Haus. Dann schmeißt er die Störerin raus. Ein Video dokumentiert den Vorfall.

Robert Klages
"Das ist mein Haus", sagt US-Präsident Barack Obama bei einer Rede am Mittwoch im Weißen Haus zu einem Zwischenrufer. Dann muss der Mann den Saal verlassen. Hier ein Screenshot eines Videos von dem Vorfall.
"Das ist mein Haus", sagt US-Präsident Barack Obama bei einer Rede am Mittwoch im Weißen Haus zu einem Zwischenrufer. Dann muss...Screenshot Youtube

Störer im Weißen Haus haben keine Chance: Während einer Rede des US-Präsidenten am Mittwoch versucht eine Aktivistin, Barack Obama zur Rede zu stellen - dieser lässt die Störerin entfernen, wie CNN berichtet. Laut dem US-Nachrichtensender hat es Obama oft mit Störern zu tun - aber selten im Weißen Haus vor geladenen Gästen. "Das ist mein Haus!", sagt der Präsident nach einer Weile und schon muss die Zwischenruferin das Haus verlassen.

"Hey Obama, wissen Sie was ...", so hört man Jemanden rufen. Was genau sie zu bemängeln hat, ist auf dem Video nicht zu vernehmen. Sichtlich genervt schüttelt Obama den Kopf. "Machen Sie das nicht ... Sie sollten sich schämen für das, was Sie gerade tun", sagt er. Dazwischen wiederholt er mehrfach das Wort "Nein". "Obama, Obama, Obama...", skandieren die Zuhörer im Weißen Haus. Aber auch diese Anfeuerungsrufe scheinen dem Präsidenten nicht zu gefallen.

Die Veranstaltung fand zu Ehren von Schwulen, Lesben und Transgender-Menschen statt, anlässlich des "Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender Pride Month", mit dem seit 1995 den Anfängen der Homosexuellen- und Transgender-Bewegung in den USA gedacht wird. Bei der Zwischenruferin handelt es sich um eine illegale Einwandererin und Transgender-Aktivistin mit dem Namen Jennicet Gutiérrez, wie laut CNN kurz nach dem Vorfall bekannt wurde. Gutiérrez vertritt homosexuelle Einwanderer in anwaltlichen Fragen, denn diese würden in der Einwanderungs-Debatte oft nicht berücksichtigt.

"Das ist respektlos ... Sie können entweder ruhig sein oder wir müssen Sie rauswerfen", erklärt Obama der Frau, die am Ende tatsächlich den Saal verlassen muss. Von seinen Gästen erwarte er, sich nach dem Verzehr von Hors d'oeuvres und Alkohol respektvoll zu benehmen. Vize-Präsident Joe Biden klopfte ihm da zustimmend auf den Rücken.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben