Helge Schneider : "Wieder Quatsch machen"

"Wullewupp Kartoffelsupp" heißt die neue Show von Multi-Talent Helge Schneider. Kartoffelsuppe erinnert den Komiker an arme Zeiten. Er musste manchmal mit 100 Mark im Monat auskommen. Auf der Bühne trinkt Schneider aber weiterhin Tee anstatt Kartoffelsuppe - wegen dem Völlegefühl.

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Hat wieder Lust auf Schabernack: Helge Schneider kocht. Foto: -dpa

BerlinEine Kartoffelsuppe kochend hat Musiker und Komiker Helge Schneider seine neue Show "Wullewupp Kartoffelsupp?!" am Montag in Berlin vorgestellt. Mit Kochmütze, Sonnenbrille und bunter Krawatte ausgestattet sagte der 53-jährige Entertainer, dass er bei seiner im Februar beginnenden Tour wieder "Quatsch machen möchte", um mit Phantasie Leute zum Lachen zu bringen. "Ich lasse mich aber auch mal auf aktuelle Themen ein", fügte der Komiker hinzu.

Völlegefühl nach Kartoffelsuppe

Schneider will während seines 35. Bühnenjubiliäums nicht nur witzige Geschichten erzählen, sondern seine Show auch mit musikalischen Einlagen versehen. Seiner Tradition, auf der Bühne Tee zu trinken, möchte er treu bleiben: "Bei Kartoffelsuppe bekomme ich so ein Völlegefühl." Er könne dann nachts nicht schlafen.

Die Show "Wullewupp Kartoffelsupp?!" wird von Helge alias "Cirque du Kautz" präsentiert. Dem Komiker zufolge handelt es sich um eine Anspielung darauf, dass es im Zirkus rund zugehe und er ein komischer Kauz sei. Begleitet wird der Multi-Instrumentalist von seiner Band, die noch um einen Orgelspieler erweitert werden soll.

100 Mark im Monat

"'Wullewupp Kartoffelsupp?!" ist Schneider zufolge französisch und bedeutet übersetzt "Wollen Sie Kartoffelsuppe?!". Kartoffelsuppe erinnere den Komiker an die Zeit, als er noch am Anfang seiner Karriere stand. "Ich habe manchmal von 100 Mark im Monat leben müssen". Deshalb habe er damals hauptsächlich von Kartoffeln gelebt. Trotz zahlreicher wertvoller Erfahrungen vermisse er die alte Zeit nicht. "Das sind Erinnerungen, die kann man eben nicht wiederholen", sagte Schneider.

Auftakt der Tour ist am 13. Februar in Göttingen, in Berlin ist die Show vom 24. Februar bis 8. März im Admiralspalast zu sehen. (yr/ddp)


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