Hessen : Bankräuber von Polizei erschossen

Blutiges Ende eines Banküberfalls im hessischen Hanau: Auf der Flucht ist der Bankräuber am Mittwoch von der Polizei erschossen worden.

Hanau - Ein Polizist wurde schwer verletzt. Der bewaffnete Täter hatte nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) einen Beamten mit einem Moped überfahren, ehe dessen Kollege einen Schuss auf den Räuber abgab. Nach Angaben der Ermittler schoss der Räuber nicht. Ein Bauarbeiter, der in der Nähe des Tatorts arbeitete, gab allerdings an, zwei Schüsse gehört zu haben.

Der Räuber hatte am Morgen die Filiale der Sparkasse im Hanauer Ortsteil Kesselstadt überfallen. Er war mit einem Motorradhelm auf dem Kopf in den Kassenraum gestürzt, in dem sich zu dieser Zeit nach Angaben der Bank vier Angestellte und der Filialleiter aufhielten. Der Täter bedrohte die drei Frauen und zwei Männer mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Nachdem ihm ein Geldsack ausgehändigt worden war, flüchtete er. Bereits am Ausgang warf er das Geld wieder weg, offensichtlich weil es präpariert war.

Nach dem Schuss des Polizeibeamten wurde der Täter schwer verletzt in eine Klinik gebracht, wo er wenig später starb. Zur Identität des Mannes wurden zunächst keine Angaben gemacht. Die Staatsanwaltschaft Hanau ordnete die Obduktion des getöteten Bankräubers an. Der schwer verletzte Polizist wurde in ein Krankenhaus geflogen. (tso/dpa)

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