Welt : Hilfe nach dem Hurrikan „Charley“: Bush beantragt zwei Milliarden Dollar

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Washington Zwei Wochen nach dem Hurrikan „Charley“ im US-Bundesstaat Florida will US-Präsident George W. Bush beim Kongress weitere Hilfsgelder in Höhe von zwei Milliarden Dollar (1,66 Milliarden Euro) beantragen. Das Geld solle für die Aufräumarbeiten, den Bau von Unterkünften sowie für Kredite für Kleinunternehmer verwendet werden, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Außerdem werde das Landwirtschaftsministerium Farmer für Verluste auf den Zitrus-Plantagen und beim Gemüseanbau entschädigen. Das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami hat am Samstag vor dem Hurrikan „Frances“ gewarnt, der sich derzeit mit Geschwindigkeiten von bis zu 185 Stundenkilometern östlich von Puerto Rico und den Bahamas befindet. Außerdem gibt es eine Sturmwarnung für die Küste des US-Bundesstaates South Carolina. Meteorologen haben heftige Regenfälle vorausgesagt.

Bei dem schweren Hurrikan, der am 13. August auf die Westküste Floridas geprallt war, wurden nach offiziellen Angaben des Weißen Hauses 26 Personen getötet. Rund 100 000 Menschen hätten in Notunterkünften untergebracht werden müssen. dpa

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