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Hochwasser in Deutschland : Katastrophenalarm in Brandenburg bleibt bestehen

In den Hochwassergebieten stehen die Zeichen am Montag auf Entspannung. Obwohl der Pegel der Elbe sinkt, bleibt in Brandenburg der Katastrophenalarm bestehen. Auch im schleswig-holsteinischen Lauenburg liegt der Wasserstand am Montagmorgen mit 8,81 Meter noch immer über dem von 2002.

Das Hochwasser geht, der Schaden bleibt. Wie hier auf der Bundesstraßee 188 bei Kabelitz (Sachsen-Anhalt).Weitere Bilder anzeigen
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27.06.2013 21:23Das Hochwasser geht, der Schaden bleibt. Wie hier auf der Bundesstraßee 188 bei Kabelitz (Sachsen-Anhalt).

Trotz sinkender Pegelstände an der Elbe bleibt der Katastrophenalarm am schleswig-holsteinischen Abschnitt des Flusses vorerst bestehen. Der Wasserstand betrug am Montagmorgen in Lauenburg 8,81 Meter. „Das sind immer noch elf Zentimeter mehr als beim Jahrhunderthochwasser 2002“, sagte Behördensprecher Karsten Steffen. Viele Keller stehen noch unter Wasser, weshalb der Strom abgeschaltet bleibt. Die zurückgekehrten Bewohner müssen sich über Nachbarn oder Baustromtrafos mit Elektrizität versorgen. Außerdem sollen am Montag große Abfallcontainer in der Altstadt bereit stehen, darunter auch solche für Sonderabfälle wie verdorbene Lebensmittel oder Parkettreste.
In Brandenburg warnte das Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Potsdam anhaltende Gefahr für die Deiche durch Treibgut auf der Elbe. Ganze Baumstämme würden von der Flut mitgerissen und könnten die Deiche ernsthaft beschädigen, hieß es im Krisenstab. Der Katastrophenalarm bleibt zunächst aber bestehen.

Hochwasser in Deutschland
Das Hochwasser geht, der Schaden bleibt. Wie hier auf der Bundesstraßee 188 bei Kabelitz (Sachsen-Anhalt).Weitere Bilder anzeigen
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27.06.2013 21:23Das Hochwasser geht, der Schaden bleibt. Wie hier auf der Bundesstraßee 188 bei Kabelitz (Sachsen-Anhalt).

Dennoch: „Heute Morgen habe ich hier viele glückliche Gesichter gesehen“, sagte ein Sprecher des Koordinierungszentrums Krisenmanagement in Potsdam am Montag. Denn das Elbe-Hochwasser im Nordwesten Brandenburgs geht weiter zurück. Der Pegel Wittenberge zeigte am Montagmorgen 6,78 Meter. Beim Höchststand vor einer Woche hatte der Pegelstand noch einen Wert von 7,85 Metern erreicht. Der Mittelwert liegt dort bei einem Pegelstand von 2,77 Metern.

In Mecklenburg-Vorpommern soll der Katastrophenalarm im Landkreis Ludwigslust-Parchim am Montag um 12.00 Uhr aufgehoben werden. Zwischen Bundesstraße 5 und Elbe hatte es schon am Sonntagabend Entwarnung gegeben. Helfer hatten am Wochenende damit begonnen, Sandsackbarrieren abzubauen. Ab Dienstag müssen die Schüler wohl wieder in den Unterricht.

Insgesamt stehen in den Hochwassergebieten Deutschlands die Zeichen auf Entspannung. Die Menschen in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten dürfen aufatmen: Die Pegelstände fallen. Dennoch bleibt die Lage an zahlreichen Orten angespannt. Bei Fischbeck in Sachsen-Anhalt wollten die Einsatzkräfte mit Tagesanbruch ihre Arbeit wieder aufnehmen. Der gebrochene Elbdeich war am Wochenende mit drei versenkten Schiffen abgedichtet worden. Mit Hubschraubern waren bis zum späten Sonntagabend Sandsäcke abgeworfen worden.

Man habe eine Abdichtung zu rund 80 Prozent erreicht, hieß es am frühen Montagmorgen beim Krisenstab der Landesregierung. Die überflutete Fläche sei innerhalb von 24 Stunden um fünf Quadratkilometer geschrumpft. 145 Quadratkilometer stehen im Elbe-Havel-Winkel aber noch immer unter Wasser. (dpa)



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