Hollywood-Star trauert : Leonardo DiCaprios Großmutter ist tot

Tagelang saß Leonardo DiCaprio am Bett seiner sterbenskranken Großmutter. Dann der Schock: Am Montag starb die 93-Jährige in einem Krankenhaus in Recklinghausen. Zu ihr hatte der Hollywood-Star ein sehr enges Verhältnis.

Leonardo DiCaprio
Hatten ein sehr enges Verhältnis: Helene Indenbirken und Leonardo DiCaprio. -Foto: dpa

Los Angeles/New York Die deutsche Großmutter von Hollywood-Star Leonardo DiCaprio ist tot. Wie am Dienstag Familienkreise in Los Angeles mitteilten, starb Helene Indenbirken in ihrer nordrhein-westfälischen Heimat. Sie bestätigten damit einen Bericht der "Recklinghäuser Zeitung". Die 93-Jährige, die von ihrem berühmten Enkel "Oma" genannt wurde, lebte bis zuletzt in Oer-Erkenschwick bei Recklinghausen. In den letzten Monaten hatte sie geistig und körperlich abgebaut.

Als DiCaprio vom besorgniserregenden Gesundheitszustand seiner Großmutter erfuhr, reiste er nach Deutschland. Er war in Recklinghausen und ihrem Wohnort in Oer-Erkenschwick gesehen worden. Zu seiner Oma hatte er ein enges und herzliches Verhältnis. Als Jugendlicher verbrachte er jeden Sommer bei seiner Oma. Die Verstorbene soll nun im kleinen Kreis der Familie beigesetzt werden. Wann und wo ist noch nicht bekannt.

Sogar bei Dreharbeiten war die Großmutter dabei

Der 33-jährige Schauspieler hatte seine Mutter Irmelin und Großmutter Helene häufig zu Dreharbeiten und Filmpremieren mitgenommen. Beide waren beispielsweise 2005 bei der "Aviator"-Premiere in Berlin mit dabei. "Es ist immer gut, sie zu sehen", sagt "Leo" damals am Roten Teppich über seine Großmutter. Der Schauspieler hatte seine Oma regelmäßig im Ruhrgebiet besucht. Die alte Dame hatte ihm auch noch bei den Dreharbeiten für den Thriller "Blood Diamond" zugeschaut, der im Januar 2007 in den deutschen Kinos anlief.

DiCaprio verhandelt derzeit mit "Pulp Fiction"-Regisseur Quentin Tarantino um eine Rolle in dem Kriegsfilm "Inglorious Bastards", in dem auch Brad Pitt mitspielen soll. DiCaprio würde einen Nazi-Deutschen mit dem Beinamen "The Jew Hunter" mimen. "Inglorious Bastards" lehnt sich an das Kriegsdrama "Ein Haufen verwegener Hunde" (1977) von Enzo Castellari an. Die Dreharbeiten sollen in diesem Herbst in Deutschland und Frankreich stattfinden. (sgo/ddp/dpa)

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