Hollywood-Weihnachten : Jennifer Aniston schlägt Brad Pitt an den Kinokassen

Fünf neue Filme brachten die Kinokassen in Nordamerika zum klingeln. Mit 123 Millionen Euro war die diesjährigen Weihnachtsfeiertage die bisher erfolgreichsten in Kanada und den USA. Angeführt werden die Kinocharts von Jennifer Anistons neuem Film "Marley"

Jennifer Aniston
Jennifer Aniston. Die US-Schauspielerin steht mit ihrem Film "Marley" auf Platz eins der Kinostarts. -Foto: dpa

New YorkMehr hätte sich Hollywood zu Weihnachten kaum wünschen können: Dank fünf neuer Filme füllten sich die Kinokassen in Nordamerika schneller denn je zuvor. Nach vorläufigen Ergebnissen vom Montag wurden an dem viertägigen Feiertagswochenende in den USA und Kanada 173 Millionen Dollar (123 Millionen Euro) an Kinotickets umgesetzt. Das ist Studienangaben nach das beste Weihnachtsergebnis aller Zeiten.

Spitzenreiter war die Beziehungskomödie "Marley und ich" um einen eigenwilligen, aber überaus anhänglichen Hund. Der Film mit Jennifer Aniston und Owen Wilson als frisch vermählten Hundebesitzern spielte 51,7 Millionen Dollar ein, weitaus mehr als erwartet. Bei uns läuft "Marley" erst am 5. März an. Hundeliebhaber sollten sich für das traurige Ende vorsorglich ein Taschentuch einstecken.

Auf F. Scott Fitzgerald basierender Film landet auf Platz drei - trotz Brad Pitt

Auf Platz zwei der Kinocharts landete ein weiterer Familienfilm, die Disney-Komödie "Bedtime Stories" mit dem Komiker Adam Sandler in der Rolle eines schrulligen Typen, dessen Fantasien plötzlich Realität werden. Dafür musste sich "Der seltsame Fall des Benjamin Button", die Leinwandversion einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald, nach anfänglichem Vorsprung letztlich mit Platz drei begnügen. Die wunderliche Geschichte eines Mannes, der jünger wird statt zu altern, ist mit Brad Pitt und Cate Blanchett hervorragend besetzt.

Das Geschichtsdrama "Operation Walküre" mit Tom Cruise über das gescheiterte Hitler-Attentat 1944 schaffte einen überraschend guten Start in den USA. Der Stoff wurde von Hollywood zu einem Thriller verpackt, der trotz gemischter Kritiken in nur vier Tagen 30 Millionen Dollar einspielte. Der einzige Neuling, der am Weihnachtswochenende auf einem unteren Rang stecken blieb, war "The Spirit". Die Verfilmung der Comicreihe von Will Eisner unter anderem mit Samuel L. Jackson und Scarlett Johansson schaffte es gerade auf Platz neun der Charts. (jg/AFP)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben