Holzklotz-Wurf : Polizei verfolgt neue Spur

Zwei Wochen nach der tödlichen Holzklotzattacke auf einer Autobahn bei Oldenburg bittet die Polizei die Bevölkerung erneut um konkrete Mithilfe. Nach einem eingegangenen Hinweis verfolgen die Ermittler eine neue Spur.

OldenburgWie der Sprecher der Soko "Brücke", Sascha Weiß, am Montagabend sagte, sind seit der Veröffentlichung des Phantombildes mit mehreren Jugendlichen mehr als 550 Hinweise zu dem Tod einer Frau in einem Auto eingegangen. Einer dieser Hinweisgeber will Weiß zufolge am Ostersonntag gegen 16.00 Uhr einen Holzklotz und eine Fahrradfelge ohne jegliche Bereifung auf der Fahrbahn beziehungsweise auf dem Rad-Fußweg der Autobahnbrücke gesehen haben.

Die Polizei fragt, wer am Ostersonntag von Nachmittag bis zur Tatzeit gegen 20.00 Uhr gleiche Beobachtungen gemacht hat. Hinweise können unter 0441-7901294 mitgeteilt werden.

Auch am Wochenende waren zahlreiche Informationen eingegangen, sagte der Polizeisprecher. Vorrangig gingen die Ermittler Hinweisen auf konkrete Personen nach. Hier sei man "noch lange nicht am Ende" und müsse noch eine Reihe von Personen überprüfen. Indes appellierte der Sprecher an die Beteiligten der Tat, sich zu stellen.

Am Ostersonntag hatten unbekannte Täter von der Brücke aus einen Holzklotz auf ein Auto geworfen. Dieser durchschlug die Windschutzscheibe des Pkw und tötete die 33-jährige Beifahrerin. Im Visier der Fahnder stehen vier bis fünf Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, darunter ein Mädchen. Die Gruppe soll sich zur fraglichen Zeit auf der Brücke über die A 29 aufgehalten haben. (sba/ddp)

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