Im Herzen New Yorks : Zwei Tote bei Schießerei vor dem Empire State Building

24.08.2012 19:14 Uhr
  • 24.08.2012: Vor dem Empire State Building in New York gibt es eine Schießerei. Foto: AFP
    24.08.2012: Vor dem Empire State Building in New York gibt es eine Schießerei. - Foto: AFP
  • Das Durcheinander ist groß. Zunächst ist unklar, wer geschossen hat und wie viele Verletzte oder Tote es gibt. Foto: Reuters
    Das Durcheinander ist groß. Zunächst ist unklar, wer geschossen hat und wie viele Verletzte oder Tote es gibt. - Foto: Reuters
  • Geschockte Passanten werden von Rettungskräften betreut. Foto: Reuters
    Geschockte Passanten werden von Rettungskräften betreut. - Foto: Reuters

Update Schießerei im Herzen New Yorks: Ein gefeuerter Angestellter hat vor dem Gebäude seiner ehemaligen Firma einen Mann getötet und wurde anschließend von Polizisten erschossen. Außerdem wurden neun Passanten verletzt.

Ein gefeuerter Angestellter hat vor dem Empire State Building in New York einen früheren Kollegen erschossen. Der 53-jährige Schütze wurde anschließend am Tatort vor seiner ehemaligen Firma in der Fifth Avenue von der Polizei getötet. Bei dem Schusswechsel wurden zudem neun Menschen verletzt.
Nach Angaben von New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg heißt der Täter Jeffrey Johnson. Der Polizei zufolge zielte er nach einem Streit in der Importfirma, die ihn vor einem Jahr entlassen hatte, auf seinen 41 Jahre alten Ex-Kollegen. Andere Quellen hatten von einer erschossenen Frau berichtet.
Nach Angaben von Bloomberg wurden außer den beiden Todesopfern zwei Frauen und sieben Männer von Kugeln getroffen.

„Es sieht nicht so aus, als würde einer von ihnen sterben“, sagte Bloomberg. Er schloss nicht aus, dass die Verletzten auch von der Polizei angeschossen wurden. „Einige sind möglicherweise versehentlich getroffen worden“. Die Opfer seien auf zwei Krankenhäuser in Manhattan verteilt worden. Nach dem Schuss auf seinen Ex-Kollegen habe der Täter seine Waffe auf einen Polizisten gerichtet, sagte Bloomberg. Der Schütze war nach ersten Ermittlungen der Polizei bisher nicht durch Straftaten in Erscheinung getreten. Er habe im Zuge eines Personalabbaus seinen Job bei der Importfirma Hazan Imports verloren. Nach Angaben von New Yorks Polizeichef Raymond Kelly handelt die Firma mit Damenunterwäsche.

Video: Schießerei in New York

Touristen, die sich an dem sonnigen Freitagmorgen für die Turmbesteigung vor dem Empire State Building angestellt hatten, stoben schutzsuchend auseinander. Augenzeugen schilderten eine Situation „wie im Wilden Westen“. Laut CBS wurden einige Verletzte in der Lobby des Wolkenkratzers gefunden, andere auf der Straße. Ein New Yorker, der in der Nähe des Empire State Buildings arbeitet, erzählte einem CNN-Reporter, dass er mindestens neun Schüsse gehört habe. „Wir sind im Büro alle aufgeschreckt“, so der Mann. Danach habe er mehrere Krankenwagen gesehen.

Bilder: tödliche Schüsse vorm Empire State Building

Mehrere Straßen um das Gebäude, das sich an der 5th Avenue und der 34th Street befindet, wurden von der Polizei weiträumig abgeriegelt. Ein Augenzeuge erzählte dem Sender CNN, dass der Täter eine „große Schusswaffe“ bei sich getragen habe. Auch andere Zeugen beschrieben chaotische Szenen: „Ich saß draußen und hörte drei Schüsse und sah wie Menschen vom Empire State Building weg die Park Avenue hoch rannten“, sagte eine Frau dem Sender CBS. Es seien 10 bis 15 Schüsse gefallen. Die Polizei sei gegen 9 Uhr (Ortszeit) am Tatort eingetroffen, berichtete CNN.

Erst vor zwei Wochen war ein Mann nahe dem Times Square, einem anderen Touristenziel der Stadt, erschossen worden. Polizisten sprachen den Mann an, als er einen Joint rauchte. Er floh, die Beamten verfolgten ihn. Als er sich ein paar Straßenblocks weiter mit einem Küchenmesser auf einen Polizisten zu werfen drohte, wurde er von dessen Kollegen niedergestreckt und starb auf der Stelle.

Mitte des Monats kamen unweit einer Universität im Bundesstaat Texas drei Menschen ums Leben. Anfang August war ein Ex-Soldat in einen Tempel in Wisconsin eingedrungen und hatte sechs Menschen getötet, bevor er selbst von einem Polizisten erschossen wurde. Ende Juli stürmte ein Mann ein Kino im Bundesstaat Colorado und erschoss zwölf Menschen. (dpa/Reuters)

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Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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