Welt : Im Süden bleibt der Winter hart

Berlin - Schnee und Eis haben am Wochenende hauptsächlich in Süddeutschland Verkehrsprobleme verursacht. In Baden-Württemberg und Bayern kam es zu Schneeverwehungen und zahlreichen Unfällen, wie die Polizeistellen mitteilten. Neuschnee bei stürmischem Wind führte im bayerischen Alpenraum zudem zu erheblicher Lawinengefahr. Im Rest des Landes entspannte sich die Lage auf den Straßen aufgrund des Tauwetters. Für den Flughafen Frankfurt am Main wurde am Samstag eine starke Windwarnung herausgegeben.

In Bayern blockierten unter der Schneelast zusammengebrochene Bäume einige Straßen, Autos rutschten in Straßengräben, und mehrere Fahrzeuge krachten ineinander. Die Polizei in Franken meldete zahlreiche Karambolagen auf verschneiten Straßen. In Oberfranken kam es durch starke Windböen zu starken Schneeverwehungen. Streufahrzeuge waren im Dauereinsatz.

In Baden-Württemberg wurden bei Unfällen mindestens drei Personen verletzt. Auf der B 492 bei Ehingen kam ein 19 Jahre alter Fahrer auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn ins Schleudern. Er rutschte auf die Gegenfahrbahn, wo eine 55-Jährige den Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Beide wurden nach Polizeiangaben schwer verletzt. Bei Bad Saulgau kam ein 25 Jahre alter Fahrer ins Schleudern, als er versuchte ein anderes Fahrzeug zu überholen. Der Mann prallte mit seinem Wagen gegen mehrere Bäume und wurde in seinem Auto eingeklemmt.

An Rhein und Mosel wurden in Rheinland-Pfalz wieder leicht sinkende Pegelstände verzeichnet. An beiden Flüssen entspanne sich die Lage, teilten die Hochwassermeldezentren in Mainz und Trier mit. Am Rhein in Koblenz wurde am Samstagmittag ein Stand von etwa 6,25 Meter erreicht. Danach fiel der Pegel allerdings wieder. dapd

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