Indien : Neuer Zwischenfall bei Dreharbeiten von Pitt und Jolie

Der Ärger mit den Dreharbeiten von Brad Pitt und Angelina Jolie in Indien reißt nicht ab. Nach einem neuen Zwischenfall mit Jolies Leibwächtern in einer indischen Schule verteidigte Pitt die Bodyguards gegen den Vorwurf des Rassismus.

Bombay - Der Vorfall sei ein "schreckliches Missverständnis" gewesen, sagte Pitt dem privaten Fernsehsender NDTV. Er sei sich aber sicher, dass keiner der Leibwächter rassistische Äußerungen gemacht habe: "Das ist nicht das, was Angelina und ich wollen. Das widerspricht der Botschaft des Films, den wir gerade machen wollen."

Das Paar und ihre drei Kinder halten sich bereits seit Wochen in Indien zu Dreharbeiten für den Film "A Mighty Heart" über den 2002 im pakistanischen Karachi ermordeten Journalisten Daniel Pearl auf. Bei einem Drehtermin in einer islamischen Schule kam es am Donnerstag zu Rangeleien mit Jolies Leibwächtern. Verärgerte Eltern warfen den Bodyguards hinterher vor, Erwachsene und Kinder als "verdammte Inder" beschimpft zu haben. Drei Leibwächter wurden am Freitag festgenommen und erst nach Zahlung einer Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. Jolie dagegen machte die Presse mitverantwortlich: Deren Fotografen hätten die Schule nach Öffnung der Tore regelrecht gestürmt und damit erst das Chaos ausgelöst.

Es ist bereits das dritte Mal, dass Pitt und Jolie die indischen Behörden verärgerten: Anfang Oktober soll ein Leibwächter einen britischen Fotografen angegriffen haben, als dieser Fotos des Schauspielerpaars machte; Ende Oktober dann landete das Paar mit seinem Hubschrauber auf dem jahrhundertealten Umed Bhawan Palace Hotel in der westindischen Stadt Jodhpur, ohne vorher die Genehmigung beantragt zu haben. (tso/AFP)

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