Indonesien : Suche nach Toten aus AirAsia-Wrack soll weitergehen

Es soll nun doch nur eine Pause eingelegt werden. Dann werden die Rettungskräfte wieder aufs Meer hinaus fahren. Es müssen noch viele Leichen aus dem AirAsia-Unglücksflugzeug geborgen werden.

Der Chef der Nationalen Such- und Rettungsbehörde Indonesiens, Bambang Sulistyo, bei der Pressekonferenz am Mittwoch.
Der Chef der Nationalen Such- und Rettungsbehörde Indonesiens, Bambang Sulistyo, bei der Pressekonferenz am Mittwoch.Foto: dpa

Die Bergung der vor einem Monat vor Indonesien abgestürzten AirAsia-Maschine soll nun doch weitergehen. Das sagte der Chef der Nationalen Such- und Rettungsbehörde, Bambang Sulistyo, am Mittwoch. „Solange ich, der Such- und Rettungskoordinator, nicht sage, dass die Bergungsarbeiten beendet sind, werden sie weitergehen.“ Es werde aber eine zweitägige Pause für die Rettungskräfte eingelegt. So könnten auch die Schiffe zurückkehren, die bereits einen Monat auf dem Meer sind.

Das an der Suche beteiligte Militär hatte am Dienstag angekündigt, sich von der Bergung zurückzuziehen. Zuvor waren Versuche gescheitert, den Rumpf des Flugzeugs aus dem Wasser zu heben und weitere Leichen zu finden.
Ein vorläufiger Untersuchungsbericht des Unglücks wurde der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) übergeben, wie die Verkehrssicherheitsbehörde NTSC in Jakarta am Mittwoch mitteilte. Der Report werde aber nicht öffentlich gemacht. Er enthalte allgemeine Informationen wie die Zahl der Passagiere und Details zu der Maschine, jedoch keine Daten der Flugschreiber. Deren Auswertung sei noch nicht abgeschlossen.

Die AirAsia-Airbus mit der Flugnummer QZ8501 war am 28. Dezember auf dem Weg von Surabaya in Indonesien nach Singapur aus bislang ungeklärten Gründen in die Javasee gestürzt. Alle 162 Menschen an Bord kamen ums Leben. Bislang wurden 70 Leichen geborgen. (dpa)

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