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Inneneinrichtung : Ideenräume

05.10.2012 00:00 Uhrvon
Für Klaus Hokamp steht der Geschmack des Kunden immer im Vordergrund. Wenn etwas nicht gar nicht, sagt er das auch.Bild vergrößern
Für Klaus Hokamp steht der Geschmack des Kunden immer im Vordergrund. Wenn etwas nicht gar nicht, sagt er das auch. - Foto: Thilo Rückeis

Vier Wände – und was kommt rein? Klaus Hokamp, Leiter des Planungsstudios bei Möbel Hübner, hat viele Ideen.

Vielleicht träumt Klaus Hokamp manchmal von weißen Wänden – und wacht dann schweißgebadet auf. Denn: Er mag sie nicht. Und wird doch ständig mit ihnen konfrontiert. Die Farbe Weiß verstreichen Deutsche eben besonders gern. „Selbst junge Menschen haben Angst, mit Farben umzugehen“, sagt er seufzend. Dabei gibt es doch so viele. „Bronze Red“, „Light Gold“, „Thai Sapphire“ oder „Olive Oil“, nur vier Beispiele von tausend fertigen Farbmischungen, die der von Hokamp favorisierte englische Hersteller „Little Green“ im Angebot hat.

Mit einer Farbberatung geht es meist los, wenn Ratsuchende zu ihm ins Planungsstudio von Möbel Hübner kommen.

Seit knapp einem Jahr leitet Klaus Hokamp diese Abteilung. Auf seiner Visitenkarte steht „Interior Designer“, aber er hat sich auch als Möbeldesigner einen Namen gemacht. Sein Sessel „Egoist“ ist preisgekrönt. Nun verhilft er Menschen zu neuem Raumgefühl. Denn wer kommt, möchte Veränderungen. Will das Wohnzimmer neu einrichten, den Salon eleganter, den Arbeitsraum freundlicher gestalten oder endlich das Esszimmer „entrümpeln“. Das Problem für viele Kunden: Sie haben keine Idee.

Die erste Frage beim Kauf neuer Möbel ist natürlich: Was will ich dafür ausgeben? Ein Kunde möchte vielleicht nur 1000 Euro in einen neuen Kleiderschrank investieren, ein anderer kann ein Vielfaches davon für ein neues Schlafzimmer hinblättern. Für Klaus Hokamp spielt das Budget nur eine kleine Rolle. „Wir haben hier im Haus ja eine große Auswahl an Möbeln – von sehr hochwertig bis low budget“, sagt er und fügt hinzu: „Ich habe schon eine komplette Wohnung für 15 000 Euro eingerichtet.“ In jedem Fall ist der Service des Planungsstudios gratis, wenn die Möbel bei Hübner gekauft werden. Wer seine Einrichtung anderswo erwerben will, kann Hokamps Dienste auch in Anspruch nehmen. Dann wird allerdings eine „Planungspauschale“ fällig.

Dass ein Zimmer am Ende der Beratung steril wie im Möbelkatalog aussieht, muss übrigens niemand befürchten. Oft möchten die Kunden etwa ein neues Sofa und ein Bücherregal möglichst gut in die bestehende Einrichtung integrieren. Der geerbte Schrank soll schließlich im Zimmer stehen bleiben, erst recht der geliebte, antike Schreibsekretär. Hokamp schlägt dann Möbel vor, die mit den vorhandenen gut harmonieren.

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