Welt : Jazz: John Scofield: works for me

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Er will auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Es reicht John Scofield nicht, dass die Twens den 49-jährigen nach zwei Funk-Alben gerade als einen der ihren akzeptiert haben. Auch die Jazz-Aficionados sollen ihn nicht ganz vergessen. Also holt er sich vier Jazz-Stars ins Studio. Das Konzept geht auf. Zwar irritiert die Romantik des Pianisten Brad Mehldau, der eine andere Sprache spricht als seine groovenden Rhythmuskollegen Christian McBride und Billy Higgins. Dafür macht ein weiterer Allstar richtig Dampf: Kenny Garrett bläst auf seinem Altsaxofon die anderen an die Wand. Rhythmische Kraft, klare Ideen, schneidender Ton - der frühere Saxofonist von Miles Davis lässt keine Zweifel, wer der Leader der Session ist. Scofield kann sich freuen: Eine schöne Platte hat ihm Garrett da geschenkt.

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