Welt : Jugendstrafen nach der Jagd auf einen Ausländer

Wegen des brutalen Überfalls einer Gruppe Skinheads auf einen Mosambikaner im Herbst 1998 sind am Montag zwei Jugendliche vom Landgericht Halle zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Der 20-jährige Angeklagte erhielt eine Jugendstrafe von einem Jahr und acht Monaten, der 19-jährige Angeklagte ein Jahr und sechs Monate Jugendstrafe. Zudem müssen sie 5000 Mark Schmerzensgeld an das Opfer zahlen und gemeinnützige Arbeit leisten.

Die jungen Männer hatten sich zuvor bei ihrem Opfer persönlich entschuldigt. Sie bedauerten nach eigenen Worten zutiefst, den 32-Jährigen in einer Gruppe von Gleichgesinnten durch Halle gehetzt und dann so schwer misshandelt zu haben, dass er auf einem Auge erblindete.

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