Welt : Junge Eltern: Sie stehen häufig stark unter Stress

Die Angst davor, etwas falsch zu machen, bringt junge Eltern häufig an den Rand der Verzweiflung. 53,4 Prozent der Mütter sind im ersten Lebensjahr ihres Kindes mit den Nerven am Ende, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage der Hamburger Zeitschrift "Familie & Co" unter 500 Müttern und Vätern ergab. Als Grund wurde der enorme Druck genannt, dem sie sich ausgesetzt fühlten. Denn Ärzte, Psychologen und andere Experten erklärten häufig: Was man im ersten Jahr falsch mache, räche sich ein Leben lang.

In dem Zeitschriftenartikel wird dieser Auffassung widersprochen. Es gebe zwar vieles, was man in den ersten 365 Tagen nicht versäumen dürfe, aber vieles könne auch noch nachgeholt werden.

So lasse sich zum Beispiel Bewegungsmangel ausgleichen, und Kontaktfreude könne ebenfalls später aufgebaut werden. Die Psychologin Katharina Zimmer beruhigte: "Eltern haben angeborene, unbewusste Fähigkeiten, diese Lebensaufgaben intuitiv richtig zu lösen."

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