• Juwelier Cartier in Cannes überfallen: 17,5-Millionen-Beute bei Raubüberfall in Frankreich

Juwelier Cartier in Cannes überfallen : 17,5-Millionen-Beute bei Raubüberfall in Frankreich

Bereits am Dienstag hatten Unbekannte ein Geschäft des Luxusjuweliers Cartier in Cannes ausgeraubt. Die Beute hat einen Wert von 17,5 Millionen Euro. Der Fluchtwagen war ausgebrannt gefunden worden.

Hier fehlt der Schmuck: Ein Blick in das Schaufenster des am Dienstag in Cannes überfallenen Geschäfts des Luxusjuweliers Cartier.
Hier fehlt der Schmuck: Ein Blick in das Schaufenster des am Dienstag in Cannes überfallenen Geschäfts des Luxusjuweliers Cartier.Foto: AFP

Bei dem Überfall auf einen Luxusjuwelier im südfranzösischen Cannes vor wenigen Tagen haben die Täter mehr als 17 Millionen Euro Beute gemacht. Die vier Männer hätten Schmuck und Uhren im Wert von geschätzten 17,5 Millionen Euro geraubt, hieß es am Donnerstag aus informierten Kreisen. Der Juwelier Cartier, dessen Geschäft auf der berühmten Strandpromenade Croisette Ziel des Überfalls war, wollte selbst keine Angaben zur Höhe der Beute machen.

Vier maskierte und bewaffnete Männer hatte den Juwelier am Dienstag ausgeraubt, rund eine Woche vor Beginn des legendären Filmfestivals in der mondänen Mittelmeer-Stadt. Sie stürmten den Laden am Vormittag, füllten einen Koffer und eine Tasche mit Uhren und Schmuck und flüchteten wenige Minuten später. Der Fluchtwagen wurde später vollkommen ausgebrannt gefunden.

Die Cartier-Boutique befindet sich direkt neben dem Luxushotel Carlton, das im Juli 2013 Ziel eines spektakulären Juwelenraubs geworden war. Damals erbeutete ein mit einer Pistole bewaffneter und maskierter Mann bei einem Rekordraub dutzende mit Diamanten besetzte Schmuckstücke im Wert von mehr als 100 Millionen Euro. Wenige Monate zuvor hatte es während des Filmfestivals von Cannes zwei aufsehenerregende Juwelen-Diebstähle gegeben.

Das diesjährige Festival beginnt am Mittwoch kommender Woche und dauert bis zum 24. Mai. Während der Festspieltage ist in Cannes stets ein Großaufgebot der Polizei im Einsatz - dieses Jahr auch wegen der Sorge vor Terroranschlägen. (AFP)

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