Welt : Kälteeinbruch fordert zwei Todesopfer

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(dpa). Schnee und Eisglätte haben zu Wochenbeginn in Deutschland zahlreiche Unfälle mit mindestens zwei Todesopfern verursacht. Von SchleswigHolstein bis nach Bayern wurde zudem mindestens ein Dutzend Menschen verletzt, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Der erste Wochenstart im neuen Jahr wurde gerade für viele Berufspendler zur gefährlichen Rutschpartie. Allein im nördlichen Rheinland-Pfalz wurden frühmorgens auf schneeglatten Straßen fünf Menschen leicht verletzt. Durch umsichtiges Fahren hätten Autofahrer jedoch Schlimmeres verhindert, sagte ein Polizeisprecher. Meistens blieb es bei Blechschäden.

Ein schwerer Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht im schleswig-holsteinischen Kreis Stormarn. Dort verlor ein 36 Jahre alter Mann auf einer Bundesstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Er erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. In weiteren Verkehrsunfällen im nördlichsten Bundesland wurden fünf Menschen verletzt.

In der Nacht zu Montag verunglückte in Haren im niedersächsischen Emsland eine 20-jährige Autofahrerin tödlich. Im Dreieck Hannover, Braunschweig und Salzgitter wurden Autobahnen auf Grund von Glatteis-Unfällen gesperrt.

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