Welt : KÄLTESPLITTER

Gefährlicher Trend in Bayern:

Tourengeher auf Skipisten

In Bayerns Skigebieten kommt es immer häufiger zu gefährlichen Begegnungen zwischen Skifahrern und Tourengehern. „Von Jahr zu Jahr nimmt die Zahl der Tourengeher auf präparierten Pisten weiter zu“, sagt Manfred Scheuermann vom Deutschen Alpenverein (DAV). Es seien in erster Linie Einheimische, die am Fuße der Skipisten die Felle aufziehen und bergauf laufen. Viele sehen darin eine gute Möglichkeit, sich vor der Haustür ohne großen Aufwand fit zu halten, sagt Scheuermann. „Es ist ein schnelles Pistenvergnügen. Die Skigebiete sind gut erreichbar, verfügen über ausreichend Parkplätze und bieten meist gute Pistenverhältnisse.“ Würden sich alle Tourengeher an die Regeln halten, die eine Expertenrunde 2003 für das Skitourengehen auf Pisten aufgestellt hat, gebe es die Konflikte zwischen ihnen, den Liftbetreibern und Skifahrern nicht. Zu diesen Regeln gehöre, nur am Pistenrand aufzusteigen, nicht nebeneinander zu gehen und auf den Skibetrieb zu achten. „Aber leider ignorieren viele diese Regeln. Einige nehmen sogar ihren Hund mit zum Aufstieg und lassen ihn frei laufen.“ Wenn an manchen Tagen zu viele Tourengeher unterwegs seien, seien Unfälle unvermeidbar. „Auf einer Piste in Garmisch-Partenkirchen wurden im letzten Jahr an einem Tag 350 Skitourengeher gezählt. Das kann nicht mehr funktionieren.“

Thüringer Winterdienst

wünscht sich Schnee

Sein Geschäftsinteresse verbirgt der Winterdienst in Thüringen auch in seiner Telefonwarteschleife nicht. Anrufer bekommen bei der Straßenwartungs- und Instandhaltungsgesellschaft, die sich um die Räumung von Bundes- und Landstraßen im Freistaat kümmert, den Klassiker „Let it snow“ zu hören.

Gutes Wetter

für Pollen-Allergiker

Die winterlichen Temperaturen tun Pollen-Allergikern gut. „Diese Phase ist für Allergiker optimal“, sagte Diplom-Meteorologe Thomas Dümmel vom Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin. „Es ist nichts in der Luft, nicht einmal eine einzige Polle.“ Normalerweise könnten nach einem milderen Winter schon im Januar die ersten Erlen und Haselsträucher blühen und Allergiker plagen. „Dieses Jahr sind wir aber weit davon entfernt“, sagte Dümmel.

Ein Ende sei auch noch nicht in Sicht: „Bis Ende des Monats wird es sicher keinerlei Belastung geben, voraussichtlich sogar bis Mitte Februar nicht.“

Gestreute Wege beim

Hundespaziergang meiden

Wer beim Spaziergang mit dem Hund gestreute Wege meidet, schont Pfoten und Magen seines Tieres. Splitt und Streusalz können die Ballenhaut rissig machen und kleine, aber schmerzhafte Verletzungen entstehen lassen, erklärt die Organisation Vier Pfoten. Außerdem lecken sich Hunde nach dem Spaziergang die Pfoten sauber – haftet daran Salz, kommt es in den Magen und kann Schäden verursachen. Zur Sicherheit reibt der Halter die Pfoten vor dem Auslauf am besten ein, um sie geschmeidiger und weniger anfällig für Risse zu machen. Geeignet seien Vaseline oder spezielle Pfotensalbe. dpa

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