Welt : Kältewelle in Russland: Der Baikal-See friert zu

Die Kältewelle in Russland hat am Wochenende Moskau erreicht. In der Nacht zum Sonntag starben nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax sieben Menschen, darunter mehrere Obdachlose, die bei Temperaturen bis zu minus 19 Grad von der Kälte überrascht wurden. 21 Menschen wurden mit Erfrierungen ins Krankenhaus eingeliefert. Bislang herrschte in Moskau ein eher milder Winter. Der Kälteeinbruch führt wegen seines Überraschungseffekts zu den zahlreichen Todesopfern sowie wegen des Irrglaubens vieler Männer, Alkohol erhöhe die Widerstandskraft gegen Kälte. Gegen diese verbreitete Meinung sollen jetzt Werbespots im Fernsehen ausgestrahlt werden. In Sibirien und Russlands Fernem Osten herrscht bereits seit mehr als einer Woche Rekord-Kälte mit Temperaturen bis zu minus 57 Grad. Die Eiseskälte bedroht auch seltene Vögel auf dem Baikal-See, der zufriert.

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