Kalifornien : Ex-Freund von Achtlingsmutter will Vaterschaftstest

Weil er wissen will, ob er der leibliche Vater ihrer inzwischen 14 Kinder ist, will ein Ex-Freund von Nadya Suleman nun einen Vaterschaftstest machen lassen. Nach einer künstlichen Befruchtung hatte die Frau acht Babys bekommen - um die will sich der Ex nun offenbar kümmern.

Los AngelesEin Ex-Freund der kalifornischen Achtlingsmutter Nadya Suleman will einen Vaterschaftstest machen lassen. Denis Beaudoin hatte eigenen Angaben zufolge in den 90er Jahren eine dreijährige Liebesaffäre mit Suleman, berichtete die „Los Angeles Times“ am Dienstag. In dieser Zeit habe sie ihn mit der Begründung um Samenspenden gebeten. Sie habe ihm gesagt, dass sie an Eierstockkrebs leide und so schnell wie möglich schwanger werden müsse, um überhaupt Kinder zu bekommen. Er habe sie sehr geliebt und ihren Wunsch erfüllt, sagte Beaudoin. Mit einem DNA-Test will er nun ermitteln lassen, ob er der leibliche Vater ihrer insgesamt 14 Kinder ist. Die Achtlingsmutter war durch künstliche Befruchtung schwanger geworden.

Er will ihr unbedingt helfen

Der mögliche Vater ist der Zeitung zufolge inzwischen verheiratet und hat zwei Kinder mit seiner Ehefrau. Dennoch wolle er seiner Ex-Freundin Nadya mit ihren vielen Kindern helfen, beteuerte er in einem Interview des amerikanischen Fernsehsenders ABC. Das Angebot will er selbst dann aufrechterhalten, wenn sich herausstellen sollte, dass er nicht der leibliche Vater ihrer Kinder ist. Suleman selbst hat in der Zwischenzeit erklärt, dass sie die Kinder eines anderen Mannes bekommen habe.

Die Kalifornierin hatte sich die Embryonen in einer Klinik in Beverly Hills einpflanzen lassen. Die staatliche Gesundheitsbehörde prüft derzeit, ob der behandelnde Arzt seine medizinische Fürsorgepflicht verletzt hat. In Deutschland ist ein solcher Eingriff verboten. Nach dem deutschen Embryonenschutzgesetz dürfen Ärzte einer Frau höchstens drei Embryonen pro Zyklus einsetzen. In den USA gibt es dagegen keine gesetzlich festgeschriebene Höchstgrenze. (nibo/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben