Kalifornien : Waldbrände fast zur Hälfte eingedämmt

Seit Tagen kämpfen in Kalifornien tausende Feuerwehrleute gegen die Flammen, die bereits eine Fläche von mehr als 130 Quadratkilometern vernichtet haben. Nun sind die Waldbrände in der Nähe des Yosemite-Nationalparks fast zur Hälfte unter Kontrolle.

Kalifornien
Riesige Flächen Kaliforniens sind völlig zerstört. -Foto: dpa

San Francisco In tagelangem Einsatz haben rund 4000 Feuerwehrleute die Waldbrände vor den Toren des Yosemite-Nationalparks in der kalifornischen Sierra Nevada fast zur Hälfte eingedämmt. "Die Lage hat sich gebessert, soviel ist sicher", sagte Suzanne Grin, Sprecherin der kalifornischen Behörde für Feuerschutz, am Mittwoch dem "San Francisco Chronicle".

Die Flammen in den steilen, unzugänglichen Waldtälern stellten aber für rund 4000 Häuser weiterhin eine Gefahr dar. So vernichtete die Feuersbrunst bis jetzt nach neuesten Behördenangaben 21 Wohnhäuser, 33 kleinere Gebäude und eine Fläche von mehr als 130 Quadratkilometern. Die Waldbrände waren nach bisherigen Erkenntnissen am vergangenen Freitag bei Schießübungen ausgelöst worden. Es sei nicht ungewöhnlich, dass Schützen kurz vor Beginn der Jagdsaison im August in diesem Gebiet mit Gewehren üben, sagte eine Sprecherin der Bundesforstbehörde. Festnahmen gab es zunächst nicht.

Naturpark bleibt geöffnet

Dichter Rauch trübte weiterhin den Blick auf die massiven Granitfelsen und tosenden Wasserfälle, die an Sommertagen tausende Besucher in das berühmte Tal locken. Trotz der bedrohlichen Brände blieb der Naturpark geöffnet. Urlauber mussten lediglich Stromausfälle, eine höhere Rauchbelastung und die getrübte Sicht in Kauf nehmen. (lwi/dpa)

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