• Kannibale zerteilte Opfer bei lebendigem Leib Fernsehteams melden Interesse an Verfilmung der grausamenTat an

Welt : Kannibale zerteilte Opfer bei lebendigem Leib Fernsehteams melden Interesse an Verfilmung der grausamenTat an

-

(dpa). Der „Kannibale von Rotenburg“ hat sein Opfer nach Einschätzung eines Rechtsmediziners wissentlich bei lebendigem Leibe zerlegt. Armin Meiwes habe im Moment des Zustechens gewusst, dass sein Opfer noch lebte, sagte Rechtsmediziner Manfred Riße am Freitag im Landgericht Kassel. „Er bewegte den Kopf hin und her, er atmete noch, es gab eine Mundbewegung“, sagte Riße, der die Videoaufzeichnung der Tat begutachtet hat. Meiwes hatte dagegen vor Gericht ausgesagt, er habe sein Opfer schon für tot gehalten, als er ihm die Kehle durchschnitt. Der 42 Jahre alte Angeklagte hatte gestanden, einen Berliner Ingenieur in der Nacht zum 10. März 2001 angeblich mit dessen Einverständnis getötet, zerlegt sowie zum Großteil gegessen zu haben.

Während auch am dritten Prozesstag weitere grausame Details bekannt wurden, meldeten Fernsehteams erstes Interesse an der Verfilmung der schockierenden Bluttat an. Wie Verteidiger Harald Ermel sagte, gebe es dazu aber ebenso wenig konkrete Pläne, wie zur Veröffentlichung der Memoiren des Kannibalen in Buchform.

0 Kommentare

Neuester Kommentar