Welt : Keine Angst

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Das Thema wird von Ärzten und Journalisten sehr viel stärker diskutiert als von den Patienten, sagt Gero Puhl, Mediziner an der Transplantationschirurgie der Charité am VirchowKlinikum. „Wenn man die Aussicht hat, nach langer Wartezeit endlich das lebensrettende Organ zu erhalten, dann ist das geringe Risiko, sich zu infizieren ein peripheres“, sagt Puhl. Das Virchow-Klinikum verpflanzt jährlich unter anderem rund 100 Leber n, ebenso viele Nieren und 30 Bauchspeicheldrüsen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag setzten die Ärzte an dem Institut zwei Lebern ein – keiner der Empfänger habe ihn auf die Möglichkeit einer Tollwut-Infektion angesprochen, sagt Pohl. I.B.

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