Welt : Keine Gefahr für die Berliner Bevölkerung

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Von dem mit Verdacht auf Virusfieber ins Virchowklinikum der Charité eingelieferten Patienten aus Brandenburg geht für die Berliner Bevölkerung keine Gefahr aus. So lautete die Einschätzung der Gesundheitsverwaltung des Berliner Senats am Mittwoch. Der Mann war am Sonntag von einem Aufenthalt an der Elfenbeinküste nach Frankfurt an der Oder zurückgekehrt und am Dienstag per Hubschrauber in die Berliner Charité eingeliefert worden. Staatssekretär Günter Scherer beschrieb das Infektionsrisiko mit "nahe Null". Norbert Suttorp, Direktor der Klinik für Infektiologie des Virchowklinikums sprach im Blick auf einen Virus als Krankheitsursache von einem "harten Verdacht". Letzte Klarheit werde es erst geben, wenn das Tropeninstitut in Hamburg am Donnerstag seine Untersuchungen abgeschlossen habe. Ein Sicherheitsbehälter mit einer Blutprobe des Patienten war am Dienstag mit der Bahn nach Hamburg gebracht worden. Für den Patienten wurde die Quarantänestation 59 der Charité geräumt. Der Amtsarzt löste Seuchenalarm aus.

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