Kindersitze im Test : Fünf fallen durch
24.05.2012 09:58 UhrZunächst mal die gute Nachricht für Verbraucher: Die meisten Kindersitze im Handel haben beim ADAC-Test mit "gut" abgeschnitten. Allerdings sind immer noch Sitze auf dem Markt, die in Sachen Sicherheit durchfallen. Besonders schwierig macht es für die Verbraucher die Tatsache, dass der Preis offensichtlich kein Maßstab ist. Denn gerade zwei besonders teure Produkte bekamen ein "mangelhaft" aufgebrummt. Besser sieht es dagegen bei den Schadstoffen aus.
Ein Beispiel für einen kostspieligen Kindersitz mit gravierenden Schwächen ist der Peg Perego Viaggio Convertible. Mit einem Preis von 209 Euro ist er einer der teuersten Sitze im Feld.
In Sachen Sicherheit fiel er allerdings, laut ADAC, "völlig durch". Noch kostspieliger ist der Kiddy Guradianfix Pro. Stolze 269 Euro kostet das Produkt, das aber ebenfalls in Sachen Sicherheit ein Minus bekam.
Schadstoffbelastung verbessert
In den Gewichtsklassen von 15 bis 36 Kilogramm schnitten gleich drei Sitze in Sachen Sicherheit schwach ab. Allerdings handelt es sich bei den dreien um Sitzschalen oder den faltbaren Kindersitz Inflatable von Easycarseat. Diese Sitze zeigten sich speziell beim Seitenaufprall als zu wenig schützend.
Die Schadstoffbelastung der Sitze hat sich hingegen, im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Speziell zwei Produkte, der Maxi Cosi Rodifix und Phil&Teds Tott XT, die im letzten Jahr noch mit hoher Belastung getestet wurden, bekamen dieses Jahr ein "sehr gut". Ein "mangelhaft" bekam in diesem Bereich keines der Produkte.
Doch der beste Sitz nützt wenig, wenn er nicht passt. Deshalb rät der ADAC dazu die Sitze immer im eigenen Auto zu testen und dabei auf den richtigen Gurtverlauf zu achten. Nicht jeder Sitz ist für jedes beliebige Auto die ideale Besetzung. Dabei sollten sich die Kunden von einem Berater Bedienung und Einbau richtig erklären lassen.














