Welt : Kindesentführungen sind eher selten

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Kindesentführungen mit Lösegeldforderungen sind in Deutschland seltener als Entführungen von Erwachsenen. Laut Bundeskriminalamt waren im vergangenen Jahr unter 90 Fällen vier Kinder. Die bekanntesten Fälle der vergangenen Jahre:

Im Januar 1991 wurden der Neffe des später in Frankfurt entführten und ermordeten Jakub Fiszman, Peter (6), und seine Schulfreundin Lisa Abels (7) in Köln entführt. Nach drei Tagen werden die Kinder überraschend wieder freigelassen, vermutlich ohne dass das verlangte Lösegeld von 2,1 Millionen Mark gezahlt wurde.

Dezember 1981: Die Bankiers-Tochter Nina von Gallwitz (8) wird in Köln entführt. Das Kind wird fünf Monate später freigelassen, nachdem die Eltern 1,5 Millionen Mark Lösegeld gezahlt haben. Die Täter werden nicht gefasst.

Juli 1980: Der Fall Kronzucker sorgt für Aufsehen: In der Toskana werden die Töchter des Journalisten, Susanne (15) und Sabine (13), sowie ihr Vetter Martin (15) entführt. 68 Tage nach der Entführung werden die drei Kinder freigelassen. Die Eltern hatten ein Lösegeld von 4,5 Millionen Mark gezahlt. dpa

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