Welt : Klatsch und Tratsch: Die Broadway-Katzen miauen nicht mehr

Broadway-Katzen miauen nicht mehr. Nach 18 Jahren Laufzeit mit 7844 Vorstellungen stand am Sonntag in New York zum letzten Mal Andrew Lloyd Webbers Erfolgsmusical "Cats" auf dem Programm. Mehr als zehn Millionen Zuschauer sahen das Musical seit der Premiere im Oktober 1982 in New York. Knapp eine Milliarde Mark (nach aktuellem Umrechnungskurs) zahlten die Fans Eintritt. Sieben der begehrten Tony-Preise erhielt die Inszenierung, darunter den Spitzen-Tony als bestes Musical am Broadway. In New Yorker Kulturkreisen wurde die Inszenierung am Winter Garden Theater als "kitschiges Touristenfutter" verspottet. Das Musical spreche Fünfjährige ebenso an wie 105-Jährige. Zur Statistik gehören auch 59 705 Kondome, die die Katzen-Darsteller im Laufe der Jahre aus hygienischen Gründen über ihre Körpermikrofone zogen. Und mehr als 100 Kilogramm Kaugummi kratzte das Reinigungspersonal von der Unterseite der Sessel ab.

Polizei hat keine Briefmarken. Autofahrer in der belgischen Provinz Limburg werden derzeit von den meisten Knöllchen verschont, weil die Polizei für den Postversand kaum Briefmarken hat. Auch die Filme für Radarfallen und Blitzgeräte sind wegen Geldmangels rar. Geblitzt werden nur noch Raser, die schneller als 150 km/h fahren, damit die Einnahmen über den Verwaltungskosten liegen.

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