Welt : Klatsch und Tratsch: Fantasie-Geld in den Abruzzen

Boom durch Falschgeld. Giacinto Auriti (76), Ex-Juraprofessor, hat mit selbstgedrucktem Falschgeld einen Wirtschaftsboom in einem verarmten Abruzzen-Dorf ausgelöst. Der Italiener brachte seine Eigenwährung namens "Simec" gegen die Bezahlung echter Lira in Umlauf. Um die Konjunktur in der Ortschaft Guardiagrele anzuheizen, zahlte er pro 1000 Lire den doppelten Nennwert seines Fantasie-Geldes. "Der Handel profitierte davon. Es war ein unglaublicher Erfolg", schrieb "La Repubblica". "Der Wert des Geldes wird durch diejenigen bestimmt, die es benutzen; nicht durch diejenigen, die es in Umlauf bringen", erläuterte Auriti. Die ökonomische Blüte dauerte nur ein paar Wochen, bis die Behörden das Geld aus dem Verkehr zogen. Der Professor kommt vor Gericht.

"Heckenkriege". Mit Gartenscheren will die britische Regierung Tausende von Nachbarschaftsstreitigkeiten in den Griff kriegen. Umweltminister Meacher sagte, Gartenhecken sollten künftig auf Anweisung der Stadträte gestutzt werden dürfen, um Feindseligkeiten zwischen Nachbarn zu vermeiden.

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