Welt : Klatsch und Tratsch: Schmuckständer auf der Straße vergessen

Kein Stück fehlt

Coesfeld (dpa). Ein Juwelier in Coesfeld hat unfreiwillig die Ehrlichkeit der Bürger in der westfälischen Stadt getestet. Er hatte am Sonnabend sein Geschäft für das Wochenende abgeschlossen und dabei einen kompletten Ständer mit Schmuck auf der Straße stehen lassen. Ein Passant informierte die Polizei. Als der Juwelier am Montag seinen Schmuckständer abholte, fehlte kein einziges Stück. Ihm war seine Vergesslichkeit peinlich: "Mir wäre es lieber gewesen, wenn das einem Angestellten passiert wäre", sagte er der Polizei.

Image der Spinne

kaw/ang Norddeutsche Spinnenkundler haben sich auf einer Tagung in Braunschweig mit der Verbesserung des schlechten Images der Spinne beschäftigt. "Für große Teile der Bevölkerung ist die Spinne ein relatives Ekeltier", sagte Meike Kleinwächter, Expertin am Zoologischen Institut der Universität Braunschweig, am Montag. Als Gegenmaßnahme gebe es zum Beispiel die Spinne des Jahres, die in diesem Jahr die Wasserspinne sei. Spinnen hätten einen schlechten Ruf, weil viele Menschen glaubten, dass sie sehr giftig und bisweilen auch tödlich seien. Der Biss der Spinnen ist jedoch meist harmlos, weil die Tiere gar nicht durch die Haut durchkommen.

Frauen genießen besser

Nürnberg (AP). Männer und Frauen passen nicht zusammen - zumindest im Hinblick auf ihr Genusserleben. Nach einer am Montag veröffentlichten Studie des Nürnberger Instituts für Genussforschung genießen Frauen gefühlvoll und bewusst, haben aber wenig Spaß an riskanten und ungesunden Verhaltensweisen, die dagegen viele Männer bevorzugen. Männer neigen dem Studienleiter Reinhold Bergler zufolge "verstärkt zu hemmungslosem Genuss bei geringer Gesundheitsorientierung". Im Gegensatz zu Frauen seien sie eher auf Sex als auf Zärtlichkeit fixiert. "Das oberflächliche und zeitlich flüchtige Genusserleben ist für sie typisch." Frauen könnten sich dagegen eher an den "kleinen Dingen des Lebens" erfreuen, etwa an schöner Kleidung und hübschem Schmuck. Sie seien anspruchsvoller als Männer.

Kaviar wird teurer

Moskau (AFP). Nach einer schlechten Fangsaison dürfte Kaviar aus Russland deutlich teurer werden. Wie die Nachrichtenagentur Interfax am Montag unter Berufung auf das nationale Fischereikomitee mitteilte, erreichen die gesamten Ausfuhren der begehrten Fischeier noch höchstens 40 Tonnen nach 100 Tonnen im Vorjahr. Die Ergebnisse der gerade beendeten Fangsaison seien "sehr entmutigend", sagte der Vizechef des Komitees, Wladimir Ismaijlow. Eine Erhöhung der Kaviarpreise auf den internationalen Märkten sei damit "unvermeidlich". Russische Fischer fischten demnach 160 Tonnen weniger Stör als vorgesehen.

Aufgespießt

Wien (rtr). Beim Sturz in einen Geschirrspüler ist ein Österreicher von einem Messer aufgespießt und schwer verletzt worden. Der 35-jährige Tiroler sei beim Einräumen der Spülmaschine auf glatten Fliesen ausgerutscht und rücklings auf den Besteckkorb gefallen, berichtete die Wiener "Neue Kronen Zeitung". Dabei habe sich die zwölf Zentimeter lange Klinge eines Brotmessers in den Rücken des Mannes gebohrt.

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