Welt : Klatsch und Tratsch: Schüsse im Sonderzug weckten Königin Elizabeth II.

Zwei Schüsse im Sonderzug der britischen Königin Elizabeth II. haben die Monarchin und deren Ehemann Prinz Philip nächtens aufgeschreckt. Wie Scotland Yard am Freitag in London bestätigte, wurden aus der Dienstwaffe eines Beamten, der mit dem Personenschutz der Königin beauftragt ist, am Donnerstag während eines Aufenthalts des königlichen Zuges in Wales zwei Schüsse abgegeben. Es habe sich um "ein Versehen" gehandelt.

Leichter Sachschaden sei entstanden: Eine Kugel traf einen Tisch, eine andere den Teppich. Die Königin und Prinz Philip hätten während des Vorfalls in getrennten Abteilen des Zuges geschlafen. Beide seien durch die Schüsse nicht verängstigt worden. Dem Beamten, der mit seinen Schüssen für Aufregung im Zug sorgte, wurde bis zum Abschluss einer Untersuchung die Dienstwaffe weggenommen.

Ernst August Prinz von Hannover (46) hat auf einer Expo-Gala zum Nationentag des Fürstentums Monaco am Donnerstagabend in Celle einen Schwächeanfall erlitten. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Krankenhaus der niedersächsischen Kleinstadt, sei er mit einer eigenen Maschine und einem eigenen Arzt weggeflogen, hieß es. Das Ehepaar hatte zusammen mit Fürst Rainier III von Monaco und Kronprinz Albert den Tag auf dem Expo-Gelände verbracht und sich dabei locker und fröhlich gezeigt. Nach dem Rundgang war die Fürstenfamilie nach Celle geflogen, wo der Nationentag mit einer festlichen Gala für rund 200 Gäste im Schloss ausklang.

Madonna (41), US-Popstar, hat in London ein vierstöckiges Haus mit sechs Schlafzimmern, Sportstudio, Pool und Dachterasse für rund 30 Millionen Mark (10,5 Mio Pfund) erstanden. "Ich bin nicht bereit, meine gesamten Ersparnisse für eine feuchte Behausung auszugeben", soll Madonna einem Bericht des "Mirror" zufolge über Londons überteuerten Immobilienmarkt gesagt haben. "Kann ich mir das leisten, nur weil ich Madonna bin? Nein, dazu bin ich viel zu puritanisch, ich hasse Verschwendung."

Die Witwe des japanischen Kaisers Hirohito, Nagako, ist am Freitag im Alter von 97 Jahren gestorben. Wie der Hof mitteilte, hatte Nagako zwei Tage lang unter Atemnot gelitten. Wegen ihres angegriffenen Gesundheitszustandes war die Kaiserswitwe in den vergangenen Jahren nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten - ganz im Gegensatz zur britischen Königinmutter, die dieses Jahr 100 wird und immer noch den Kontakt mit dem Volk sucht. "Ihr Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer", sagte der Presse-Chef des Hofes in Tokio.

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