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Köln : Zunächst keine Spur von angeblicher Bombe in Köln

Nach einer Bombendrohung ist in Köln die Gegend um den Heumarkt abgesperrt worden. Ein Anrufer hatte mit einer Bombenexplosion gedroht. Bisher wurde aber keine Bombe gefunden.

Nach einer telefonischen Bombendrohung in Köln hat die Polizei am Dienstag zunächst keinen Sprengsatz gefunden. Es würden die geparkten Autos in der fraglichen Straße in der Innenstadt mit Robotern untersucht, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagabend. Das historische Veranstaltungszentrum Gürzenich war vorsichtshalber geräumt worden, ebenso Teile eines nahegelegenen Hotels. Dadurch war auch der öffentliche Nahverkehr betroffen, außerdem kam es zu Staus auf den benachbarten Straßen und einer Rheinbrücke.

In Köln war vor allem die Gegend um den Heumarkt weiträumig abgesperrt worden. Das berichtete der Kölner "Express" auf seiner Internetseite. Ein Anrufer habe bei der Polizei angerufen und mit einer Bombenexplosion in der Pippinstraße gedroht. Der Anruf sei nicht in Köln eingegangen, sondern in einer anderen Dienststelle.

Das Weihnachtsgeschäft in der Innenstadt von Köln wurde durch die weiträumigen Absperrungen massiv behindert. Der Nahverkehr musste teilweise gestoppt oder umgeleitet werden. Viele Kölner kamen nur schwer ans Ziel in der Innenstadt.

Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Kräften am Ort. Viele Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Geräumt wurde auch der Veranstaltungsort Gürzenich und ein Hotel.

Ob die Bombendrohung ernst genommen werden muss, ist unklar.

Weiteres in Kürze.

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