Kraftstoffpreise : Franzosen fahren weniger Auto

Wegen der kräftig gestiegenen Kraftstoffpreise haben die Franzosen erstmals seit drei Jahrzehnten das Auto häufiger stehen gelassen. So eine aktuelle Studie des Verkehrsministeriums in Paris.

Paris - Privatfahrzeuge machten im vergangenen Jahr erstmals seit 1974, dem Jahr des ersten Ölschocks, weniger Kilometer. Der Rückgang um 1,4 Prozent steht im scharfen Kontrast nicht zuletzt zu den 90er Jahren, in denen der Autoverkehr in der Heimat von Peugeot, Renault und Citroën jährlich noch zwei Prozent zugelegt hatte. Mit einem Anteil von 83 Prozent am inländischen Verkehr bleibt das Auto aber Frankreichs bei weitem wichtigster Verkehrsträger. Die Bahn kommt auf zehn Prozent, Busse auf fünf und die Luftfahrt auf zwei Prozent. (tso/AFP)

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