Kriminalität : Knapp 16.600 gefälschte Briefmarken sichergestellt

Bei einer Wohnungsdurchsuchung haben Ermittler in Hannover nahezu 16.600 gefälschte Briefmarken sichergestellt.

Hannover - Wie die Polizei mitteilte, hatten Mitarbeiter der Post gefälschte Briefmarken auf einem Brief bemerkt. Der Absender dieser Postsendung gab an, diese Briefmarke von einem Anbieter in einem Internetauktionshaus erworben zu haben. Als Vertreiber der Marken wurde ein 27 Jahre alter Ukrainer identifiziert. Bei der Hausdurchsuchung wurde die gefälschte Ware gefunden.

Der 27-Jährige hatte laut Polizei 55 Cent-Marken der Serie "Hildegard Knef" über das Internet kostengünstig verkauft. Er soll bereits 8000 Stück abgesetzt haben. Die Fälschungen selbst wurden offensichtlich von einem 26-jährigen Ukrainer und einem 49-jährigen Spanier hergestellt, die beide bereits wegen Betruges polizeilich in Erscheinung getreten sind. Alle drei müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Betruges verantworten. Insgesamt wurden bislang 32 Geschädigte ermittelt. (tso/ddp)

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